|
|
Beschreibung und Fotodokumentationen |
|
Laubbaum |
Nadelbaum |
|
Als Grundmaterial wird Litzendraht, zweipoliges Lautsprecherkabel genommen. Im Baumarkt kann dieses Kabel in Meterware gekauft werden. Das Kabel wird in Länge geschnitten und von seiner Isolierung befreit, somit ist der Litzenstrang frei. Im unteren Teil habe ich beide Litzenstränge untereinander verdrillt und einen Nagel eingelötet. Bis zur Astgabelung wurde nun dieser Litzenstamm verlötet, mit Leim bestrichen und mit Klopapierstreifen umwickelt. Ergibt eine schöne Stammstruktur und die Farbe hält darauf besser. |
Für den Stamm wird ein gerades gut getrocknetes Ästchen, Durchmesser 8 bis 10 mm, von einem Strauch oder Fichtenast genommen. Oben mit Tapetenmesser einen Spitz gemacht und unten ein Loch gebohrt. In das untere Loch wird ein Nagel oder eine Stück Gewindestange, 3mm, mit Leim eingedrückt, dies dient zur besseren Befestigung im Gelände. Man sollte darauf achten dass die Rinde am Ästchen gut haftet. |
|
Nun beginnt die Gestaltung der Baumkrone. Meiner Überlegung nach sollten es zwei Hauptäste mit ihren Verzweigungen werden. Die Litzen werden verdrillt und für jeden abzweigenden Ast werden eine bestimmte Anzahl von Litzen vom Hauptstamm herausgenommen und zu einen Nebenstamm bzw. Ast verdrillt. Dieser Vorgang wiederholt sich bis zur feinsten Verästelung, es bleiben nur mehr zwei oder drei Litzen übrig. |
Die Äste der Fichte werden aus 0,5 mm und 0,8 mm Messingdraht gefertigt. Pro Astreihe werden drei Drahtstücke benötigt. Nach dem Bohren und einfügen der Drahtstücke werden diese mit Sekundenkleber fixiert. Den Kronenbereich habe ich aus Litzendraht gefertigt und in das 1mm Loch an der Spitze gesetzt. |
|
Die entstandenen Stämme und Äste werden verlötet. Im unteren Teil wo die Stämme noch stärker sind wird wieder mit Leim und Klopapier gearbeitet. Nach Beendigung dieser arbeitet erfolgt die farbliche Behandlung mit Wasserlacken und mit matten Sprühlack. |
Die Äste sind hier unterschiedlich lang und schon vorgebogen eingesetzt. Rechts sind abgestorbene Äste und Aststümpfe nachgebildet, die so wie die anderen noch gestrichen werden. |
|
|
Auf diesen Bild sind die abgestorbenen Äste noch genauer zu sehen, an den Ast wurden feine Litzendrähte gelötet. Die Struktur des Stammes, ein gut getrocknetes Fichtenästchen, ist gut zu sehen. |
|
Die Belaubung habe ich mit HEKI-Flor, http://www.heki-kittler.de/, vorgenommen, es gibt verschiedene Grüntöne bzw. Farbtöne für den Herbst. Die Matte zerreist man in passende Stücke und klebt diese mit UHU oder Leim auf die Ästchen. Nicht mit Belaubung beklebt werden dürre Ästchen, sieht im Gesamtbild dann recht echt aus. Dieser Laubbaum wartet noch auf seine Restbelaubung. |
Die Äste werden mit grauer wasserverdünnbarer Farbe gestrichen und anschließend der ganze Rohling mit Klarlack matt besprüht. Die einzelnen Äste sind mit Silflor Fichte oder Silflor Lärche, http://www.silflor.de, geschmückt. Die Silflor Rechtecke werden gefaltet und mit UHU oder Wasserleim auf die Äste geklebt und anschließend mit einer kleinen Schere in Form geschnitten |
|
Diese Laub- und Nadelbäume sind nach Ihrer Fertigstellung auf unserer Anlage zu bewundern.
Vom EÖEMK wird bei genügend Interessenten ein Workshop, Samstagnachmittag und Sonntagvormittag , zum Thema "altern von Eisenbahnfahrzeugen" sowie "Selbstbau von Laub- und Nadelbäumen" im November 2005 angeboten. Wenn Sie / Du Interesse haben / hast daran teilzunehmen melden Sie / melde Dich per Email klagenfurt@stellwerk.info oder schriftlich über den Postweg, EÖEMK Klagenfurt, 9020 Klagenfurt, Klimanngasse10, unter "Workshop November 2005" an. Den Termin für den Workshop im November 2005 geben wir Ihnen / Dir rechtzeitig bekannt.
|
|
... alle Rechte
bei

Die Bilder und Texte dürfen für private Zwecke Verwendung finden, für alle anderen
Verwendungszwecke
ist vorher bei EÖEMK Klagenfurt,
klagenfurt@stellwerk.info die Genehmigung einzuholen.