Beschreibung und Fotodokumentation
Anlagenmodul 1

 

Thema des Moduls war zwischen den Anlagenteilen Altfalkenstein auf der eingleisigen Strecke bis zur Umkehrschleife einerseits und den Anschluss zur zweigleisigen Strecke der Tauernbahn auf der anderen Seite zu schließen. Wir, Mario Fischer und Josef Inthal, wollten uns soweit als möglich an die  örtlichen Gegebenheiten des Vorbildes halten, einem Bergmassiv mit  verstreuten Bauernhöfen.
Nach einer kurzen Handskizze und den gegebenen Abmessungen, 2500 mm x 1200, entstanden drei Module. Ein längs gestelltes Hauptmodul "A" mit der eingleisigen Streckenführung und einen Abstellbahnhof mit fünf Stutzgeleisen unter dem abhebbaren  Berg. Ein parallel dazu gestelltes Modul "B" mit der eingleisigen Strecke direkt vor der Umkehrschleife und ein weiteres paralleles Landschaftsmodul "C" vor dem Hauptmodul zur zweigleisigen Strecke.

Die Abmessungen der Module entsprechen keiner Norm, sondern mussten an die bestehenden Modulteile unserer Modelleisenbahn - Anlage angepasst werden.

Material:
Verwendet wurden 19 mm mehrfach verleimte Holzplatten (Tilly-Platten) für die Grundgerüste, 16 mm für die Aufbauten und Spanten. Aus der Handskizze wurde ein genauer Plan im Maßstab 1:10 gezeichnet, um daraus eine Holzliste zu erstellen und damit im Baumarkt die benötigten Bauteile zuschneiden zu lassen.
Für die Verbindung der Einzelteile werden noch Spannplattenschrauben und Leim benötigt.
Für die Nachbildung der Geländeform benötigt man Fliegengitter und Gipsbandagen, die man im Fachhandel bekommt.

Vorbereitungsarbeiten:
Das Holzmaterial wurde nach den einzelnen Modulen genau sortiert. Alle benötigten Schraubverbindungen wurden auf den Einzelteilen eingezeichnet und vorgebohrt. Jedes Modul besteht aus einem Unterbau als Kasten mit Versteifungen und einer Deckplatte. Dieser Unterbau wurde zusammengestellt und damit konnte man nochmals die Abmessungen kontrollieren.

Zusammenbau:
Der Zusammenbau der Module wird im Folgenden als Fotodokumentation dargestellt

Dieses Bild zeigt schon den fertigen Unterbau des Moduls "A" und das Aufstellen der Hauptfronten für den späteren Berg aber noch ohne Profilierung dieser. Zwischen diesen beiden Hauptfronten ist der Abstellbahnhof eingebetet.

Das Modul "B" ist von der Unterseite im Vordergrund zu sehen. Dieses Modul bekommt keinen Aufbau, es dient als Waldstück mit einem Teich in der Mitte.

Hier sind die Hauptfronten schon profiliert und die Geländespanten eingebaut. Für die Geländespanten haben wir keine Zeichnung angefertigt sondern uns vor Ort, beim Bau, über die Form geeinigt und sie dann so zugeschnitten.

Der Bergteil ist wie oben beschrieben zum Abheben, das soll bei Störungen im Betrieb den Zugang zum Schattenbahnhof ermöglichen. Auf der den Fenstern, auf diesem Bild, zugewandten Seite (Nordseite) sind noch zwei Öffnungen, 300 x 150 mm eingebaut.

Das Modul "A" ist mit Plateau und weiteren Ver-strebungen ergänzt. Modul "C" ist im Grundaufbau fertig und wurde zur Probe an das Modul "A" gestellt um auf der Nordseite das Profil des Berges zu kontrollieren.

Die beiden Module von der gegenüberliegenden Seite gesehen.

Das Modul "C" wurde mit Plateau und Geländespanten ausgestattet.

Die drei Module "A" "B" und "C" sind hier aneinander gereiht zu sehen.

Das Fliegengitter wird an den Spanten mit einer Klammermaschine befestigt und ein wenig in Form gedrückt.

Nun beginnen die Gipsarbeiten, die Gipsrollen werden vorsichtig ins Wasser gehalten, solange bis keine Luftblase mehr aufsteigt und anschließend auf das Fliegengitter aufgebracht. Die erste entstehende Gipsauflage muss mit leichtem Druck in das Fliegengitter massiert werden um die Verbindung der Beiden herzustellen.

 

Die Gipsarbeiten sind fertig. Nach der Trocknung wird mit Spachtelmasse die Geländeform noch verbessert.

 

Die Module wurden zur Probe in die Anlage eingebaut.

 

 

Beginn der Ausgestaltung der Module. Im Bereich zu Altfalkenstein hin sind die steilen Felswände mit Gleisschotter(1:1) nachgebildet. Im bereich des Tunnelportals verwendeten wir Stücke von Fichten- und Föhrenrinde die eingefärbt wurden. Die übrige Fläche ist mit handelsüblichem Streumaterial ausgestattet. Teilstücke der fertigen Gipsfläche wird mit einem Leim-Wassergemisch eingefärbt mit braungrüner Abtönfarbe dick bestrichen und das Streumaterial in den feuchten Untergrund aufgebracht. Zusätzlich wird die bestreute Fläche mit einem Leim- Wassergemisch und Spülmittel besprüht um zusätzliche Verfestigung zu erreichen.

Die Ausgestaltung machte sehr viel Freude

Modulteil "A" im ausgebauten Zustand

Hier sieht man gut die Einfügung der neuen Modulteile zu den vorhandenen unten mit de Diesellokomotiven

Modulteil "C" mit Teich, auch hier die gut gelungene Einbindung zu den vorhandenen Modulen im Vordergrund und rechts mit Sägewerk (Kehrschleifen - Module)

Bei diesen Modulen kann man bei der Ausgestaltung immer wieder etwas ergänzen und verbessern.

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